25.06.2018 / Verfasser: Rudolf Fuchs

Neue Berechnungsweise der zumutbaren Belastung nach § 33 EStG

Der BFH hat mit Urteil vom 19.01.2017 (VI R 75/14) entschieden, dass nach § 33 Abs. 3 Satz 1 die zu berücksichtigende zumutbare Belastung stufenweise zu berechnen ist.


Das bedeutet, dass jetzt nur noch der Teil des Gesamtbetrags der Einkünfte, der den im Gesetz genannten Stufengrenzbetrag übersteigt, mit dem jeweils höheren Prozentsatz belastet. Danach erfaßt z.B. der Prozentsatz für Stufe 3 nur den 51.130 EUR übersteigenden Teilbetrag der Einkünfte.

Die neue - günstigere - Berechnungsweise gilt auch für zurückliegende Jahre, soweit die Veranlagung noch nicht bestandskräftig ist.

Wir empfehlen Ihnen, Ihre zurückliegenden Einkommensteuerbescheide auf ihre Bestandskraft zu überprüfen und gegebenenfalls Einspruch einzulegen.

Auf Grund unserer Erfahrungen berichtigt das Finanzamt in relevanten Fällen umgehend die in Frage stehenden Bescheide.

Wir empfehlen Ihnen dringend, in den genannten Fällen tätig zu werden, da Sie mit erheblichen Erstattungen rechnen können.

Wir unterstützen Sie gern! Setzen Sie sich mit uns in Verbindung!

Rudolf Fuchs
Steuerberater