08.11.2018 / Verfasser: Tonia Optenberg

Niemand plant zu versagen. Aber viele versagen beim Planen.

Vermutlich wurden Sie auch schon mal von Ihrer Hausbank angesprochen, dass diese für ihre Kreditentscheidung eine Planung benötigt. Sie fragen sich für was soll das gut sein.

Hauptzweck ist es nicht die Planwerte möglichst zu erreichen. Sondern vielmehr ist es eine Chance unternehmerische Fragen zu durchdenken, zu überlegen wohin die Entwicklung gehen soll und die zu
erreichenden Ziele plausibel zu belegen und zu begründen. Darüber hinaus ist es eine Basis rechtzeitig zu erkennen, wenn es nicht so läuft wie es sollte.

Fragen Sie sich welche Ziele Sie sich gesetzt haben. Es gilt dann, die Ziele in Zahlen zu übersetzen. Denn erst dadurch erhält das Unternehmen die Basis für einen Plan-Ist-Vergleich.

Solche unternehmerischen Fragen können beispielsweise sein:

  • Gewinnbedarf: Welchen Jahresüberschuss benötigt das Unternehmen, damit Mittel für eine Eigenkapitalaufstockung vorhanden sind
  • Budgetierung
  • Produktion: Wie müssen Abläufe gesteuert / verändert werden, um den Zielumsatz zu erreichen? Wie muss der Personaleinsatz gesteuert werden?

  • Finanzierung / Liquidität: Welche Finanzierungen sind erforderlich, um diese Ziele zu realisieren, ohne in einen Liquiditätsengpass zu rutschen.

Die Ziele sollten dann messbar und realistisch ausformuliert werden. Weiterhin müssen Maßnahmen und Aktivitäten zur Umsetzung entwickelt werden. Und schließlich ist ein Plan-Ist-Vergleich unausweichlich, um sich mit der Zielerreichung auseinanderzusetzen und ggf. weitere Maßnahmen ableiten zu können.

Evtl. benötigen Sie für diese Themen Beratung, wir können Sie dabei unterstützen.

Tonia Optenberg
Steuerberaterin