03.12.2018 / Verfasser: Sebastian Frey

Förderung der Elektromobilität

Am 23. November 2018 hat der Bundesrat dem Gesetz zur Vermeidung von Umsatzsteuerausfällen beim Handel mit Waren im Internet und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften - einfacher auch als "Jahressteuergesetz 2018" bekannt - zugestimmt.

Bislang wird im Rahmen der sogenannten 1-Prozent-Methode die private Nutzung eines dienstlichen
Kraftfahrzeugs monatlich mit einem Prozent des inländischen Bruttolistenpreises im Zeitpunkt der Erstzulassung bewertet. Dies erfolgt unabhängig davon, um welches Fahrzeug es sich handelt.

Für Elektrofahrzeuge oder extern aufladbare Hybridelektrofahrzeuge, welche im Zeitraum vom 01.01.2019 bis 31.12.2021 angeschafft oder geleast werden, gibt es nun jedoch eine Sonderregelung.

Hier wird die private Nutzung künftig nur noch mit 0,5% des inländischen Bruttolistenpreises angesetzt,
sofern bei Hybridelektrofahrzeugen zusätzlich die Voraussetzungen des § 3 Abs. 2 Nr. 1 oder 2 des Elektromobilitätsgesetzes erfüllt sind. D.h. es muss eine rein elektrische Mindestreichweite von 40 Kilometern oder aber eine CO²-Emission von höchstens 50 Gramm CO² pro gefahrenem Kilometer erreicht werden.

Auf Grund dieser Neuregelung können sich hinsichtlich der privaten Kfz-Nutzung somit beachtliche
Steuervorteile ergeben.

Sollten Sie die Anschaffung eines neuen Dienstwagens planen und zu diesem Thema noch weitere Fragen haben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Sebastian Frey
Steuerberater