20.07.2017 / Verfasser: Kristina Odebrett

Grenze für Kleinbetragsrechnungen angehoben

Die Grenze für Kleinbetragsrechnungen i. S. d. § 33 UStDV wurde von 150 € auf 250 € angehoben.
Diese Regelung gilt rückwirkend ab dem 1. Januar 2017.

Für Rechnungen bis zu einem Bruttobetrag von 250 € ist es nun ausreichend, wenn sie folgende Angaben enthalten:

  • Namen und Anschrift des leistenden Unternehmers,
  • das Ausstellungsdatum,
  • die Menge und die Art der gelieferten Gegenstände oder den Umfang und die Art der sonstigen Leistung und
  • das Entgelt und den darauf entfallenden Steuerbetrag in einer Summe sowie den anzuwendenden Steuersatz oder
  • im Fall einer Steuerbefreiung einen Hinweis darauf, dass für die Lieferung oder sonstige Leistung eine Steuerbefreiung gilt.

Der Name und die Anschrift des Leistungsempfängers, der Zeitpunkt der Leistung, die Angabe der Steuernummer sowie der auf das Entgelt entfallende Steuerbetrag müssen nicht angegeben werden.

Damit führt diese Regelung zu einer zusätzlichen Entlastung bei der Erteilung und Prüfung von Rechnungen für umsatzsteuerliche Zwecke.

Kristina Odebrett
Steuerberaterin